Mittwoch, 30. Juli 2014

Ups

Soeben erfahren, daß heute die Schule doch schon zur ersten angefangen hätte und nicht erst zur zweiten wie meine Tochter mir gesagt hatte.

Da hatte ich mich noch gewundert, weil Monsieur gesagt hatte, sie würden vor dem Schulabschlussgottesdienst noch normal Unterricht machen.

Tja, ist der Ruf erst ruiniert.....

bäh

so richtig würdig eines Sommerferienstarttages ist dieses Wetter nicht ...

Hoffentlich wird´s die nächsten Wochen besser.
Dort wo wir hinfahren wollen liegt jedenfalls ausreichend Schnee bei 1°C

Dienstag, 29. Juli 2014

Schnüff

Wenn man jeden Tag ackert wie blöde, daß jeder auf seine Kosten kommt.
Wenn man weiß, daß leider alles letztlich doch an einem selber hängen bleibt.
Bei der Arbeit - Chefe ist immer noch krank, zu Hause, im Garten, der Haushalt, die Einkäufe, die Bürokratie, die Wäsche, die immer noch anzubringenden Lampen, die Streichaktion des Wohnzimmers, Räumerei.....
Wenn man verzweifelt an den Eigenarten des Großvaters der Kinder. An seiner Ignoranz und Respektlosigkeit...
Wenn einem ALLES zu viel ist.

An einem Tag, an dem man morgens verschlafen hat, weil man das klingelnde Handy eine Runde zum kuscheln mit unter die Bettdecke gestopft hat, weil 5 Stunden Schlaf eben dauerhaft doch nicht reichen, mittags keine Zeit zum Essen hatte, dann den ganzen Nachmittag "funktionieren" musste, abends endlich gekocht und gegessen und mit den Kindern ein wenig zur Ruhe gekommen ist, wenn einem dann beim Ins Bett bringen der Sohn sagt, er wünscht sich mal endlich wieder mehr Zeit mit einem,
...
dann kriegt man doch einen Kloß im Hals.

Ich wünsche mir das auch und hoffe, daß die Sommerferien ein wenig Entspannung bringen.
Ich muss zwar erstmal noch weiter arbeiten, aber dann !

Montag, 28. Juli 2014

So satt

habe ich die Pathologisierung meines Sohnes.
Heute wieder beim Klassenfest geschehen.

Ja, er ist verträumt. Aber er ist kleverer als man sich es so denkt.
Und während er verpennt, die Hausaufgaben aufzuschreiben, gehen in seinem Kopf viel kompliziertere Sachen vor.
Sein Wissen an "unnützen Details" ist grenzenlos, sein Sinn  für subtilen Humor geschärft und seine Wahrnehmung aller möglicher Dinge enorm.

Er ist sportlich und fit. Er ist fair.
Aber manchmal steht er wie der Ochs vorm Berg und weiß nicht weiter. Das ist nun mal so.


Nein, es ist nicht förderlich ihn immer wieder als grenzdebil darzustellen.
Ja, ich mache mir Sorgen.

Und am Allerbesten wäre es ihn  jetzt mal für 6 1/2 Wochen Kind sein zu lassen  und nicht problembehafteter Schüler.

Grrrr !

Pflichtprogramm


Seit 30 Jahren gibt es in Karlsruhe "das Fest".
Ganz am Anfang mal eine kleine feine Alternative Institution, mittlerweile ein riesen Event.

Nachdem ich zum letzten Mal vor 10 Jahren abends dort war, war ZAZ gestern abend ein guter Aufhänger, mit den Kindern dort hinzugehen.
Der Hügel war voll, der Nachbarhügel nicht ganz so voll. Dort sprangen vor allem allerlei Kinder herum und so war es für Monsieur, der nicht so sehr auf diese Musik steht auch recht kurzweilig.

Heute früh hab ich dann zwei tiefschlafende Teddybären aus den Betten geholt - nun denn, die Schule ist ja eh gelaufen ;-)
Noch 3 Tage !

Montag, 21. Juli 2014

Workshop

Heute habe ich den ganzen Tag einem Workshop zur Akzelerometrie besucht, morgen geht´s weiter.

Referenten waren allerlei Leute, die Studien mit Aktivitätsmessungen machen und das große Fazit, was ich vom heutigen Tag mitbringe ist:
Quasi alle Fragebogen basierten Aktivitätsstudien mit Kindern sind  mit Akzelerometerdaten nicht zu Validieren, es gibt quasi keine Korrelation.
Das ist krass, finde ich.
Denn naiv wie ich bin, glaube ich ja hin und wieder irgendwelchen Studien...

Jedenfalls habe ich nun so ein nettes Teil an meinem Gürtel hängen und bin gespannt wie morgen in der Auswertung des "homerun" vor dem Gewitter aussieht. Wir haben es genau geschafft, eine halbe Minute später regnete es Katzen und Hunde !


Schutzengel


Den hat Monsieur gehabt heute. 
Im Garten steht ein Apfelbaum, ein Winterrambour. Der ist alt und morsch. Er trägt zwar noch Äpfel, aber so richtig schmecken tun sie schon lange nicht mehr. 
Damit die Enkel besser klettern können, wurden hier schon vor Jahren verschiedene Bretter in den Baum gebaut. Verzurrt mit einem vor 20 Jahren am Nordseestrand gefundenen Tau. Letzten Herbst ist das Tau quasi in den Fingern zerflossen "das hält !" ist aber schon immer das Mantra des Konstrukteurs. 
Im Herbst habe ich mir erlaubt ein paar "Korrekturen" durchzuführen, denn herausstehende Schrauben und Nägel zerreisen nicht nur Haut sondern auch Klamotten. "Macht nix" das Mantra des Konstrukteurs. Nun Wäsche flicken gehört auch nicht zu seinem Aufgabengebiet. 

Mehrere absolut morsche Äste habe ich auch abgesägt, Der Konstrukteur hat dafür ein paat morsche Bretter mehr in den Baum "gebaut".

Nun wird seit eininger Zeint unter dem Baum Fussball gespielt und da wurde aus Obstschüttenschubladen eine "Bande" gebaut. 
Mein Einwand, daß der Fleck Garten jetzt wirklich nur noch wie Schrotthaufen aussieht  wurde unwirsch abgetan, war auch von mir nicht freundlich formuliert - also zu Recht. 

Heute nun fiel Monsieur aus 4 Metern Höhe von solch einem morschen eingebauten Ast fast ungebremst auf den Boden, knapp neben die hochkant stehenden Schüttenschubladen. 
Mein Gott, hat der Glück gehabt !

Neben einigen Kratzern  und Schürfungen tut dem Kerl aber der Rücken weh. Das, was da aussieht wie Dreck, ist Hämatom. 

Ich krieg immernoch Gänsehaut, wenn ich mir vorstelle, was gewesen wäre, wäre er in paar Zentimeter neben dran geflogen. Oder wäre er ein Besuchskind gewesen....

Klar kann man mal vom Apfelbaum fallen. Aber in der Regel sind da keine morschen Bretter eingebaut und am Boden befindet sich eben Gras oder ähnliches und nicht ein Sammelsurium an Schrott. 
Und jetzt werde ich doch zur hysterischen Mama und werde den Baum wieder auf den Ursprungsbaum zurückbauen und der ganze Schrott verschwindet. 

Und dann hängt der Haussegen noch schiefer, aber das ist mir egal !