Mittwoch, 22. Juli 2015

Halbgeschwister

Seit heute haben Madame und Monsieur einen Halbbruder.

Sie freuen sich sehr.  Ich bin gespannt, wie das nun alles wird.... Man wird sehen !
Prinzipiell glaube ich, ist das sehr gut. Aber ich habe schon oft irgendwas geglaubt und wurde dann vor den Kopf gestossen. Also.... abwarten.

Montag, 20. Juli 2015

wahlweise gedämpft oder gebraten

hier ist es warm. Zu warm. Der Alltag ist anstrengend. Im Büro sitze ich und mir läuft einfach nur der Schweiß die Stirn runter, zuhause reisse ich jeden Morgen um 5 Uhr alle Fenster auf und hoffe auf Abkühlung....Bis 25 Grad schaffen wir es manchmal. Aber abends ist dann doch trotz verrammelten Fenster immer 28- 29 Grad.

Monsieur kann nicht schlafen. Monsieur ist sooooo müde und so launisch, unkonzentriert und meckerig.... so ein Mal Ausschlafen wäre toll. Leider war am Wochenende schon wieder keine Chance dazu. Samsatg Schulfest, Sonntag früh morgens um halb 8 Treffpunkt für die Schwester zum Turnwettkampf im 20 km entfernten Ort. Monsieur wurde bei Fußballkollegen geparkt und durfte dann um 9 zum Fußballturnier.....

Auch jetzt ist Monsieur wach... Mir graut schon wieder vorm Wecken morgen früh.

Montag, 6. Juli 2015

Deutlich besser

heute waren es 10 Grad weniger im Maximum. Das war schon schön!!!

Trotzdem am Abend heiß genug wieder in die Pfinz zu springen. Diesmal mit Slackline


Sonntag, 5. Juli 2015

WMDEDGT Juli 2015

Frau Brüllen fragt, hier gibt es noch andere Antworten !

vermutlich könnte man das kurz zusammenfassen:

SCHWITZEN ! TRINKEN! SCHWITZEN!


0:00 Uhr ich mache mich auf den Heimweg vom Altstadtfest. Es war ganz schön mal wieder einen Abend nicht daheim gehockt zu haben, wie das ja meistens der Fall ist.

Auf dem Heimweg treffe ich die einen Nachbarn, die anderen Nachbarn, es sind noch viele Leute unterwegs. Was soll man auch sonst machen bei den Temperaturen.

Ein Blick auf Thermometer verrät: ich darf die Fenster jetzt wieder öffnen. Draussen hat es 29 Grad und drinnen 30.

Ich laufe im Dunkeln durchs ganze Haus und öffne ein Fenster nach dem anderen. Insgesamt 15 Fenster sind es. Ich höre draussen dass sich ein Lüftchen regt. Die Platanen rascheln sogar ganz schön doll.

1:00 Uhr Ich kann nicht einschlafen. Das ist besonders. Denn ich kann eigentlich immer einschlafen. Mir ist zu warm, draussen wummert noch immer die Musik vom Altstadtfest, kurz nach 1 ist dann Ruhe.

6:00 Uhr Aufstehen. Ich klebe. Und dürste ! Innerhalb von 1 Minute habe ich 1 Liter Wasser runtergekippt. Na toll "nur noch 28 Grad" in der Wohnung. Warum kann dieses Haus im Winter die Wärme des Ofens partout nicht speichern und jetzt aber ganz wunderbar ????
Auf dem Balkon ist es dafür richtig schön. Ich trinke meinen Kaffee. Ich bin gerädert. Diese Woche habe ich keine Nacht ordentlich geschlafen.
Es würde mich alles nicht so stressen, wenn ich nicht 3 wichtige Deadlines hätte. Mein Hirn ist ziemlich leer und alles was ich für diese Projekte letzte Woche gemacht hab, konnte ich eigentlich umgehend wieder löschen, weil Quatsch.

Ich gucke meine mails durch. Das ist eine dreisste Studentin, die mir Donnerstag nacht eine mail schreibt, sie hätte gerne schnellsmöglich einen Termin bei mir, weil sie ein Bachelorarbeitsthema braucht. Ich habe ihr am Freitag einen Termin am kommenden Freitag gemailt. Jetzt kommt eine mail, das sei ihr zu spät. Meine Herren, ist es mein Problem, wenn sie sich erst 1 Woche vor Anmeldung zur Bachelorarbeit meldet ? Netterweise, weiß ich, daß sie sich in den anderen Lehrstühlen mit ähnlicher Dringlichkeit gemeldet hat. Mal schauen, was ich antworte, ich bin mir gerade nicht so ganz schlüssig, ob ich ihr einen früheren Termin geben kann und soll.

6:30 Uhr Kaffee ist getrunken, Kaninchen einfangen und runter in den Garten bringen.
Such das Kaninchen...
7:00 Uhr ich bringe an einem Fenster noch ein Mückengitter an, denn dank der 15 geöffneten Fenster, 7 davon im oberen Stockwerk habe ich wieder ein paar mehr Stiche. Nun sind im oberen Stockwerk 5 Fenster vergittert, in jede Himmelsrichtung eines, Richtung Süden zwei. Eigentlich sollte Lüftung stattfinden.

7:30 Uhr ich frühstücke und setze mich mit dem Frühstück an ein zu lesendes Paper. Noch alles ganz gut, auf dem Balkon. 


8:30 Uhr Badesachen packen, Fahrrad aus dem Keller holen, ab ins Schwimmbad. 
Sonntag 9 Uhr. Wohl dem der eine Saisonkarte hat ;-)

10 Uhr, nach 1500 m Slalomschwimmen ( ich hasse diese Disziplin) verlasse ist das Schwimmbad und bin sehr froh, daß ich mich nicht unter die Massen mischen muss. Stattdessen geht´s in den Garten zum Wässern. 
Ich komme kaum durch vor lauter Autos.

Die Pumpe steht in der Sonne. Ich pumpe zweimal die komplette Badewanne dort voll. Das Wasser ist herrlich kühl, So hätte es im Schwimmbad sein dürfen. Mein T- Shirt ist schon wieder patschenass. Ich verteile die 300 Liter an den wichtigsten Stellen. Noch ein paar Himbeeren pflücken, Kaninchenfutter sammeln und schnell wieder nach Hause.

11.15 Uhr auf dem Heimweg den Berg rauf wird mir schwummrig. Zuhause brauche ich eine kleine Pause. Ich gucke ins Netz um zu sehen, ob mein Zug nach Basel pünktlich ist... oh wehh, 35 min. Verspätung. ich klicke kurz woanders hin und dann nochmal auf die Bahnhomepage: Zug fällt aus.  NA super. Der 1 Stunde später auch. Bis 12 Uhr hat sich klar herausgestellt: Ich komme so nciht nach Basel und da die Hinfahrtszüge in der Regel auch die Rückfahrtszüge sind, komme ich mit den Kindern auch nicht mehr zurück. 

Jaja, Hitze und ICE. Da war doch was. Eigentlich hatte ich gedacht, ich könne heute 4 Stunden klimatisiert unterwegs sein. Prinzipiell kotzt mich diese Bahnfahrerei echt an, vor allem, weil 3/4 des Weges zeitlich auf mein Konto gehen und der werte Papa der Kinder nur 1/4 der Zeit investiert. 

Ich rufe an in Zürich und gebe die Nachricht durch. Dort wird auch geguckt, was geht und nun ist der Plan die Kinder alleine auf die Reise zu schicken, der eine Zug aus Basel ist noch nicht gestrichen. Ich bin gespannt.

13- 15 Uhr, ich versuche irgendwie Siesta zu machen, weil die vergangenen Nächte auch für mich zu kurz waren - normalerweise gebe ich mich mit 5-6 h unter der Woche zufrieden, diese Woche war es jeweils deutlich weniger. Das mit Siesta bei mittlerweile 31 Grad klappt nicht

15. 00 Uhr Vielleicht hilft ein Kaffee ? Ich richte das Abendessen, nämlich Wurstsalat. Mache noch eine Art Smoothie für später, ich versuche mich wieder am Rechner und dem Prüfplan für eine Studie. Nach 30 Min unkonstruktiv auf den Bildschirm starren, der irgendwie auch noch Hitze schmeisst, gebe ich auf.

16:20 Uhr Schwimmsachen von allen packen, Opas Auto leihen, zum Bahnhof fahren.

16:50 Uhr Die Kinder sind wieder da und wir werden gleich auf dem Heimweg wieder an die Pfinz fahren. Was soll man auch sonst bei 38 Grad machen



Das Wasser ist sooo schön erfrischend. Es sind noch ein paar andere Kinder da. 

19:15 Uhr jetzt müssen wir doch endlich nach Hause

Während des Abendessens brauen sich schwarze Wolken über der Stadt zusammen.....und ziehen einfach weiter !!! So eine Sauerei

21: 00 Uhr Die Kinder haben noch Klavier geübt, die Ränzen gepackt, sich ein bißchen gekloppt. Jetzt wäre noch Zeit für ein Buch. ICh lese ja immernoch abends vor. Eigentlich wollte ich ja gar nicht das ganze Kapitel lesen, aber was soll man denn machen. Schlafen kann man hier ohnehin nicht. 

22:00 Uhr Die Fenster werden mit feuchten Tüchern präpariert, die Kinder kriegen noch ein paar coolpacks, Monsieur wird in den FLur umqurtiert, da ist es immerhin 1 Grad kälter. Ich bin völlig angefressen. 

23:00 Uhr noch eben Tagesthemen gucken und ttt. Dann werde auch ich versuchen, die Äuglein zu schließen und wieder Salzränder auf meinem Bettlaken hinterlassen, wie gestern. 

Die neue Woche könnte echt stressig werden. Beide Kinder schrieben noch arbeiten und starten mit einem riesen Schlafdefizit in die Woche.

Lieber nicht dran denken. 


















Samstag, 4. Juli 2015

Besser als Schwimmbad

ist wieder mal das da:



noch ist schön

auf dem Balkon. aber schon in 10 Minuten kommt die Sonne hierhin und dann muss ich mich ins warme innere des Hauses verziehen. Das Aufstehen um 5: 30 Uhr zum Lüften hat wenig gebracht.

Ja so ein bißchen Dämmung hätte was, Sommers wie Winters.

Immerhin habe ich mein Laufsoll schon erledigt und war schon 2 Stunden Joggen. Das Gute ist: vor noch 2 Monaten war ich platt danach, jetzt hätte es noch ein bißchen weiter gehen können....Also vielleicht schaffe ich es doch bis Herbst auf meine 42 km zu kommen.
"homeoffice" also am Arbeitsplatz kann es nicht liegen, wenn ich mal wieder nichts  konstruktives hinkriege ;-)  

Freitag, 3. Juli 2015

21:45 Uhr Gleichstand !!!

draussen : Drinnen      30°:30°

Das dumme ist nur, daß drinnen vermutlich dem draussen jetzt wieder hinterherhinkt.


Ich habe eine  "tollen" Tag hinter mir, um 5:30 uhr aufgestanden zum lüften, da grosse Kind um 6:40 uhr aus dem Haus geschickt, vorher mit ihr im Garten noch einen süßen kleinen Frosch gefunden.

Dann das kleine Kind, das heute Nacht vielleicht 6 h Schlaf abbekommen hat, weil viel zu heiss, geweckt. um kurz vor acht aus dem Haus geschickt, um 10 nach 8 selbst losgeradelt zur Arbeit, auf dem Weg schnell im Pachtgarten gewässert.

um 9 im Büro gewesen, dort war es ebenso kuschelig warm. Insofern war ich völlig unproduktiv an einem ohnehin schon kurzen Arbeitstag.

um 12 hab ich mich dann die 8 km durch die Hitze wieder heimgequält, auf dem Rückweg noch schnell ein paar Kartoffeln im Garten ausgebuddelt und Himbeeren und Johannisbeeren geerntet.

um 1 mit dem Sohn gleichzeitig zu Hause eingetroffen.
Gekocht, auf die Tochter gewartet, die gerade für ihren Weg zur und von der Schule fast doppelt so lange braucht, weil beim U-Strab Bau mal wieder unvorhergesehenes passiert ist und sie umleitung fahren muss. Heute musste sie dann auch noch die letzten 4 Stationen wegen Strassenfestaufbau laufen.

Alles bei 37 Grad. Zuhause musste sie erstmal weinen.

Um 15: 10 Uhr fuhr dann schon wieder der ICE Richtung PapaWE. Die Kinder mussten mit Engelszungen überredet werden. Immerhin war es dort klimatisiert.
Aber die übliche Verspätung hat dann dazu geführt, daß ich meinen Rückzug in Basel nicht bekommen hab.

Also mal wieder 1 Stunde in Basel auf dem Bahnhof totschlagen. Ich hasse es !!!

Nun um halb 9 war ich wieder daheim und platt.

Jetzt hoffe ich inständig, daß es ein wenig abkühlt und ich heute nacht ein bißchen Schlaf abkriege.