Donnerstag, 13. August 2015

Wow!

Immer ist was. Früh zu Bett gehen wollte ich heute endlich endlich mal wieder.

Nein diesmal ist weder mein mal wieder nächtens hämmernder Vater dran schuld, noch der Helikopter, der einst 1 h über unserm Haus kreiste.

Hier ist so urplötzlich ein Stürmchen ausgebrochen. Ich sage Stürmchen, weil es offiziell nur 4 Windstärken sind. Wobei diese Wetterdaten irgendwo in der Stadt erhoben werden. Vor unserm Haus stehen 100 Jahre alte Platanen, und wenn der Wind wie jetzt durch die pfeift, denkt man eher an einen Tornado ;-)

Die Feuerwehr habe ich auch schon zweimal in den letzten 10 Minuten ausrücken gehört.....

In unserer alten Wohnung, könnte ich jetzt schlafen. Hier in dem ausgesetzten 100 jahre alten renovierungsbedürftigen Haus finde ich so keine Ruhe. Im Wohnzimmer drückt es immer wieder die Balkontür ein, weil dort der Verschluss nicht mehr richtig geht.... Überall klappern die Fensterläden, Die Platanen schmeissen lauter dünne Äste ab. Die Tannen auf der anderen Seite neigen sich gefährlich zu uns....

Wetter genießen kann ich hier drin nicht. Zu gering ist mein Vertrauen in die Bausubstanz.

Also hoffentlich ist das bald vorbei und ich kann die Fenster wieder öffnen, den Temperatursturz genießen und endlich schlafen.

EDIT: Das Stürmchen scheint sich zu legen. 10 Grad weniger in einer halben Stunde ohne Gewitter ist aber auch nicht schlecht .
Vielleicht wird ja heute nacht mal erholsam ;-)

Dienstag, 11. August 2015

ausgetickt

bin ich heute.

Es war alles tooo much.

Irgendwas mache ich falsch im Leben. Ich habe das Gefühl zu schaffen, schaffen, schaffen.... und irgendwie kommt nix bei rum.

Bei der Arbeit kann ich das Gefühl noch am bestens verknusen. Wobei ich schon manchmal Aggressionen bekomme, gerade z.B. wenn der Lohnzettel kommt und ich mir klar mache, daß man auch ein halbes Professorengehalt haben kann, ohne sich wesentlich anwesend zu zeigen.

Zuhause gibt´s den üblichen Frust, den wahrscheinlich jede Haushalt führende Person kennt. Es hört nie auf. Wir haben ja seit ein paar Wochen eine Putzfrau. Zunächst war ich sehr angetan, aber mittlerweile hat sie intern den Namen "Kaputzfrau" bekommen, weil ihr schon soviel kaputt gegangen ist. sie hat nur noch nie was gesagt. Meine fachpraktische Prüfung Kunstabitur ist z.B. kaputt, im angeblich unkaputtbaren Spülbecken ist eine Macke, die definitiv nicht von mir kommt, Einen Soalrhubschrauber, von Monsieur hat sie kaputt gemacht....
Da  die Putzfrau Schwanger ist, hat sich das Thema auch ganz bald von alleine erledigt.

Die Wäscheberge. Aktuell ist meine Montur jeden Abend so verschwitzt und mit Salzrändern versehen, daß ich nix zweimal anziehen kann. Bei den Kindern ist es nicht viel besser...ewiges Thema - nervt sehr!

Die Kaninchen. Ich hab sie echt lieb die zwei. Aber sie machen einen Haufen Arbeit und Dreck. Man muss geeignete Betreuung für die Ferien finden etc. pp.

Die Kinderlein. Ich glaube in punkto Selbstständigkeit habe ich erzieherisch vollständig versagt. Mehr sage ich nicht dazu.

Der Garten, er leidet diese Jahr sehr. Schuld daran ist mein Marathontraining, was mir quasi die wenigen möglichen Gartenstunden raubt.

Der Garten um´s Haus ist eine Katastrophe. Ich glaube ich hatte das schon mal thematisiert, daß Teamwork und Ästhetik nicht zu den Stärken meines Vaters gehören.

Aktuell sind die Kinder im Ferienprogramm, was sie super toll finden. Morgens müssen wir um kurz nach 8 losradeln. 8 km ins den Schlossgarten. Leider führt der Weg durch viele sehr autofrequentierte Strassen, ich muss also immer voll konzetriert sein, was insbesondere Monsieur auf seinem Fahrrad treibt. Aktuell frage ich mich, wann er endlich sicher links und rechts unterscheiden kann ;-). ZUrück geht es erst um halb 5 wieder. Das ist der Autoverkehr auch nicht weniger, aber dafür die Kinder schon platter ;-)


Wenn ich die Kinder abgegeben habe, kann ich arbeiten gehen. Im Büro hat es gefühlte 40 Grad und 99 % Luftfeuchte. Ich bin nicht besonders produktiv, sollte aber sehr produktiv sein. Es häuft sich alles zu unüberwindbaren Stapeln.

Heute dachte ich mir, bin ich klug und gehe in der Mittagspause laufen. Immerhin bin ich ganz und gar nicht im Trainingssoll. Also bin ich losgejoggt durch den Hardtwald, der von strahlenförmig angeordneten Wegen durchzogen ist. Prinzipiell sieht es aber alles sehr gleich aus. Schon einmal habe ich mich mit dem Fahrrad ganz fürchterlich dort verfahren. Heute habe ich mich verlaufen. Sicherlich hätte ich den Weg auch einfach zurückjoggen können, aber nach 11 km in eine Richtung wollte ich eigentlich eine elegante Schleife laufen, die dann aber doch nicht so elegant wurde. Zum Schluss hatte ich 20 km in den Knochen und vor allem die stetige Angst, daß eines der Wildschweine, die zu Hauf rechts und links der Wege alles zerwühlen, plötzlich vor mir steht. Tatsächlich ist nur ein Bussard so nah an mir vorübergeflogen, daß ich den Luftzug gespürt habe. Normalerweise sehe ich die immer nur oben am HImmel kreisen oder aber den einen morgens auf dem Poller auf meinem Arbeitsweg sitzen. Daß die so elegant zwischen den Bäumen umherfliegen, war mir nicht so richtig bewusst.

Nach dem Laufen habe ich kurz geduscht und hab mich wieder an den Schreibtisch gesetzt. Immernoch mäßig produktiv. Dann war auch schon ganz schnell viertel vor 4 und für mich Zeit noch schnell neue Wanderschuhe zu kaufen. Meine sind nach 15 Jahren so verschlissen, daß der Schuster sie auch nicht mehr richten wollte. Ich bin zum Glück schnell fündig geworden und auch noch rechtzeitig bei den Kindern im Schlossgarten angekommen.

Die waren wieder sehr begeistert und haben erzählt und erzählt. Der Heimweg hält immer zum Schluss noch den Berg bereit, auf dem wir wohnen und da habe ich die 20 km  und die mittlerweile 25 km mit dem Rad dann doch gespürt.  Und weil ich mich kenne und weiß, daß ich in solchen Situationen des Unterzuckers und der Erschöpfung schnell mal pampig werde und Kochen zur Herausforderung wird, habe ich zuhause, wo noch meine Schwester mit ihrer Tochter und mein Vater mit seiner Lebensgefährtin im Garten im Megachaos saßen, vorgeschlagen, ein paar Pizzen zu holen.

Ja , die anderen wären auch dabei.
Ich wollte die Nummer der Pizzeria schnell im Internet nachschauen, musste feststellen, daß mein Internet nicht mehr geht. Ich hänge an einem Router mit meinem Vater. Der kommt seit Tagen mit seinem Rechner nicht ins WLAN und hatte da heute rumgebastelt. Ich musste noch dringend zwei mails beantworten und wurde ein wenig besorgt, wie ich das denn machen solle. Aber die Pizza hatte Vorrang. Angerufen, bestellt und wieder aufs Rad gestiegen und wieder den Berg runter ( d.h. später auch wieder rauf).

Als ich zurückkam war ich völlig alle. Die Lebensgefärhtin meines Vaters hatte netterweise den Tisch gedeckt.

Ich sah noch kurz nach den Hasen, weil ich ein bißchen Grünfutter noch vom Weg mitgebracht hatte. Und das kleine Häschen, was sonst immer angerannt kommt, sobald es mich sieht und mir auch drinnen gerne zwischen den Füßen rumwuselt saß verschreckt in der Höhle.

Ob was gewesen sei, ob jemand bei den Hasen war. Nö nichts, wäre gewesen. Vor dem Hasenstall lagen Zwiebelschalen !?! Innendrin war die Wasserschale umgeräumt....

Ich war ein bißchen besorgt, setzte mich an den Tisch und durfte feststellen, daß man mich komplett vergessen hatte beim Decken.

Zuerst war es kurz ein bißchen ein trauriges Gefühl und dann kam plötzlich Wut in mir auf. Völlig unterzuckert saß ich da, Keiner hatte auch nur ein minifuzzeliges Danke gesagt, daß ich mich nochmal auf den Weg gemacht hatte...Alle saßen da und aßen und ich hatte noch nicht mal einen Teller.

Ich konnte nicht anders als wüted und traurig reingehen. Ich hab dann Butterrbrot gegessen. Hatte vermutlich einen Blutdruck von 200/ 150 . Dann fielen mir die mails ein, die ich noch dringend erledigen musste, aber Internet war ja tot. Ich habe auf dem Fenster gerufen, ob denn mein Vater mal nach seinem Router gucken kann. " Ich soll mich jetzt mal beruhigen" es sei alles nicht so wichtig : Oh doch ! Manche mails sind sehr wichtig.

Ich bin rumgelaufen,wie ein Tiger im Käfig. Madame kam rauf zu mir, und wollte unbedingt was gutes für mich tun und sie hat nach dem Hasen gesehen, der immernoch nicht aus seiner Höhle kam.

Alles Scheiße!
"Die kriegt sich schon wieder ein! " sind die Kommentare meiner Schwester und meines Vaters gewesen. Ich sei immer so!

Ich finde das eine Frechheit. Nur weil man so unsensibel ist, daß man nicht sehen kann, daß jemand völlig am Ende seiner Kräfte ist, der aber dafür sorgt, daß Abendessen auf den TIsch kommt und dann deckt man noch ncihtmal für den und gibt dem auch kein Stück Pizza, sagt kein noch so fitzeliges Danke und versteht nicht, daß eben manche Mails doch sehr wichtig sein können. Nur deshalb bin ich wieder die Dumme, die eben austickt.

Ich grolle immer noch innerlich. Das Internet ging wieder, nachdem meine Schwester am Router rumgedoktert hat, Pizza habe ich keine bekommen, der kleine Hase ist immer noch ganz scheu. Den völlig chaotischen Garten haben die Kinder und ich aufgeräumt. Eigentlich wollte ich es nicht, aber die Erfahrung hat mich gelehrt, daß es dann eben keiner tut. weil Ästhetik ein Fremdwort in meiner Herkunftsfamilie ist. Und dann kann ich es auch gleich machen.


Samstag, 8. August 2015

Lebenszeichen

Ja uns gibt´s noch.

Irgendwie komme ich aber so gar nicht zum bloggen.
Aktuell genieße ich auf dem Balkon die langsam angenehmeren Temperaturen und die Tatsache, daß mir mal kein Wespe um den Kopf schwirrt.

Die Kinder sind in Zürich das Wochenende.
Die letzte Woche hatte ich Urlaub und wir haben sowas wie "Schwimmbadhopping" gemacht.

Mit dem Rad zu unterschiedliche Bädern geradelt. Einen Supertag im Rheinstrandbad verbracht. Das war neulich in der Tagesschau als 25000 Besucher dort waren. Zum Glück waren am Montag als wir dort waren vermutlich nicht mal 500 Leute da ;-) Später, aber da waren wir schon wieder auf dem Heimweg.
Das schöne an dem Rheinstrandbad ist ein tolles Wellenbad mit richtig hohen Wellen. Madame hat die 10 Minuten alle halbe Stunde Wellenbadbetrieb komplett an der wildesten Stelle verbacht, mit Monsieur musste ich nach ein paar Minuten immer wieder an den Rand schwimmen, sonst wäre er abgesoffen.
Hier wurde der Plan beschlossen: Nächstes Jahr geht´s mal wieder an die Nordsee.
Der Weg zum Rheinstrandbad hin und zurück betrug 35 km. Ich habe mir immer wieder vorgestellt, ich würde die jetzt laufen, dann wäre ich immernoch nicht am Ziel eines Marathon. Uahhh! Ich schaffe das niemals. Die 42 km.
Aktuell ist das Training auch speziell durch die Hitze noch schwieriger zu organisieren.
Heute früh bin ich mit einer Freundin um 7 zu 20 km gestartet. Schon um 8 Uhr war es auf einem sonnigen Feldweg fast so als würde man einfach versengt werden.
( Sehr passend übrigens zu meiner aktuellen Lektüre : Butcher´s Crossing )

Ein weiterer Tag wurde im Ettlinger Schwimmbad verbracht. Da war es mir entschieden zu voll und auch der Weg war nicht wirklich schön dorthin . Zwei Tage  waren wir im heimischen Turmbergbad - jeweils nur kurz, denn es gab auch ein bißchen was im Garten zu tun, Gurken zu ernten, Kartoffeln auszubuddeln und eimerweise Brombeeren Pflücken.....und Essen ;-).


Einen Tag haben wir einer Umräumaktion in Madames Zimmer gewidmet und abends endlich die "schlosslichtspiele" gesehen und gestern vor der Abfahrt nach CH mussten wir noch unbedingt das Babyhippo in unserm Zoo bestaunen. Da der Zoo am Hbf liegt passte das genau.

So ein Babynilpferd ist echt süß ! Sehr sehr süß ! Leider habe ich keine Fotos, aber Madame vielleicht auf ihrem Handy, die muss ich dann morgen nachladen.

Nächste Woche geht´s für die Kinder dann zu Karlopolis während ich wieder arbeiten muss. Aber es stehen ja glücklciherweise noch unsere Bergferien aus.


Mittwoch, 22. Juli 2015

Halbgeschwister

Seit heute haben Madame und Monsieur einen Halbbruder.

Sie freuen sich sehr.  Ich bin gespannt, wie das nun alles wird.... Man wird sehen !
Prinzipiell glaube ich, ist das sehr gut. Aber ich habe schon oft irgendwas geglaubt und wurde dann vor den Kopf gestossen. Also.... abwarten.

Montag, 20. Juli 2015

wahlweise gedämpft oder gebraten

hier ist es warm. Zu warm. Der Alltag ist anstrengend. Im Büro sitze ich und mir läuft einfach nur der Schweiß die Stirn runter, zuhause reisse ich jeden Morgen um 5 Uhr alle Fenster auf und hoffe auf Abkühlung....Bis 25 Grad schaffen wir es manchmal. Aber abends ist dann doch trotz verrammelten Fenster immer 28- 29 Grad.

Monsieur kann nicht schlafen. Monsieur ist sooooo müde und so launisch, unkonzentriert und meckerig.... so ein Mal Ausschlafen wäre toll. Leider war am Wochenende schon wieder keine Chance dazu. Samsatg Schulfest, Sonntag früh morgens um halb 8 Treffpunkt für die Schwester zum Turnwettkampf im 20 km entfernten Ort. Monsieur wurde bei Fußballkollegen geparkt und durfte dann um 9 zum Fußballturnier.....

Auch jetzt ist Monsieur wach... Mir graut schon wieder vorm Wecken morgen früh.

Montag, 6. Juli 2015

Deutlich besser

heute waren es 10 Grad weniger im Maximum. Das war schon schön!!!

Trotzdem am Abend heiß genug wieder in die Pfinz zu springen. Diesmal mit Slackline


Sonntag, 5. Juli 2015

WMDEDGT Juli 2015

Frau Brüllen fragt, hier gibt es noch andere Antworten !

vermutlich könnte man das kurz zusammenfassen:

SCHWITZEN ! TRINKEN! SCHWITZEN!


0:00 Uhr ich mache mich auf den Heimweg vom Altstadtfest. Es war ganz schön mal wieder einen Abend nicht daheim gehockt zu haben, wie das ja meistens der Fall ist.

Auf dem Heimweg treffe ich die einen Nachbarn, die anderen Nachbarn, es sind noch viele Leute unterwegs. Was soll man auch sonst machen bei den Temperaturen.

Ein Blick auf Thermometer verrät: ich darf die Fenster jetzt wieder öffnen. Draussen hat es 29 Grad und drinnen 30.

Ich laufe im Dunkeln durchs ganze Haus und öffne ein Fenster nach dem anderen. Insgesamt 15 Fenster sind es. Ich höre draussen dass sich ein Lüftchen regt. Die Platanen rascheln sogar ganz schön doll.

1:00 Uhr Ich kann nicht einschlafen. Das ist besonders. Denn ich kann eigentlich immer einschlafen. Mir ist zu warm, draussen wummert noch immer die Musik vom Altstadtfest, kurz nach 1 ist dann Ruhe.

6:00 Uhr Aufstehen. Ich klebe. Und dürste ! Innerhalb von 1 Minute habe ich 1 Liter Wasser runtergekippt. Na toll "nur noch 28 Grad" in der Wohnung. Warum kann dieses Haus im Winter die Wärme des Ofens partout nicht speichern und jetzt aber ganz wunderbar ????
Auf dem Balkon ist es dafür richtig schön. Ich trinke meinen Kaffee. Ich bin gerädert. Diese Woche habe ich keine Nacht ordentlich geschlafen.
Es würde mich alles nicht so stressen, wenn ich nicht 3 wichtige Deadlines hätte. Mein Hirn ist ziemlich leer und alles was ich für diese Projekte letzte Woche gemacht hab, konnte ich eigentlich umgehend wieder löschen, weil Quatsch.

Ich gucke meine mails durch. Das ist eine dreisste Studentin, die mir Donnerstag nacht eine mail schreibt, sie hätte gerne schnellsmöglich einen Termin bei mir, weil sie ein Bachelorarbeitsthema braucht. Ich habe ihr am Freitag einen Termin am kommenden Freitag gemailt. Jetzt kommt eine mail, das sei ihr zu spät. Meine Herren, ist es mein Problem, wenn sie sich erst 1 Woche vor Anmeldung zur Bachelorarbeit meldet ? Netterweise, weiß ich, daß sie sich in den anderen Lehrstühlen mit ähnlicher Dringlichkeit gemeldet hat. Mal schauen, was ich antworte, ich bin mir gerade nicht so ganz schlüssig, ob ich ihr einen früheren Termin geben kann und soll.

6:30 Uhr Kaffee ist getrunken, Kaninchen einfangen und runter in den Garten bringen.
Such das Kaninchen...
7:00 Uhr ich bringe an einem Fenster noch ein Mückengitter an, denn dank der 15 geöffneten Fenster, 7 davon im oberen Stockwerk habe ich wieder ein paar mehr Stiche. Nun sind im oberen Stockwerk 5 Fenster vergittert, in jede Himmelsrichtung eines, Richtung Süden zwei. Eigentlich sollte Lüftung stattfinden.

7:30 Uhr ich frühstücke und setze mich mit dem Frühstück an ein zu lesendes Paper. Noch alles ganz gut, auf dem Balkon. 


8:30 Uhr Badesachen packen, Fahrrad aus dem Keller holen, ab ins Schwimmbad. 
Sonntag 9 Uhr. Wohl dem der eine Saisonkarte hat ;-)

10 Uhr, nach 1500 m Slalomschwimmen ( ich hasse diese Disziplin) verlasse ist das Schwimmbad und bin sehr froh, daß ich mich nicht unter die Massen mischen muss. Stattdessen geht´s in den Garten zum Wässern. 
Ich komme kaum durch vor lauter Autos.

Die Pumpe steht in der Sonne. Ich pumpe zweimal die komplette Badewanne dort voll. Das Wasser ist herrlich kühl, So hätte es im Schwimmbad sein dürfen. Mein T- Shirt ist schon wieder patschenass. Ich verteile die 300 Liter an den wichtigsten Stellen. Noch ein paar Himbeeren pflücken, Kaninchenfutter sammeln und schnell wieder nach Hause.

11.15 Uhr auf dem Heimweg den Berg rauf wird mir schwummrig. Zuhause brauche ich eine kleine Pause. Ich gucke ins Netz um zu sehen, ob mein Zug nach Basel pünktlich ist... oh wehh, 35 min. Verspätung. ich klicke kurz woanders hin und dann nochmal auf die Bahnhomepage: Zug fällt aus.  NA super. Der 1 Stunde später auch. Bis 12 Uhr hat sich klar herausgestellt: Ich komme so nciht nach Basel und da die Hinfahrtszüge in der Regel auch die Rückfahrtszüge sind, komme ich mit den Kindern auch nicht mehr zurück. 

Jaja, Hitze und ICE. Da war doch was. Eigentlich hatte ich gedacht, ich könne heute 4 Stunden klimatisiert unterwegs sein. Prinzipiell kotzt mich diese Bahnfahrerei echt an, vor allem, weil 3/4 des Weges zeitlich auf mein Konto gehen und der werte Papa der Kinder nur 1/4 der Zeit investiert. 

Ich rufe an in Zürich und gebe die Nachricht durch. Dort wird auch geguckt, was geht und nun ist der Plan die Kinder alleine auf die Reise zu schicken, der eine Zug aus Basel ist noch nicht gestrichen. Ich bin gespannt.

13- 15 Uhr, ich versuche irgendwie Siesta zu machen, weil die vergangenen Nächte auch für mich zu kurz waren - normalerweise gebe ich mich mit 5-6 h unter der Woche zufrieden, diese Woche war es jeweils deutlich weniger. Das mit Siesta bei mittlerweile 31 Grad klappt nicht

15. 00 Uhr Vielleicht hilft ein Kaffee ? Ich richte das Abendessen, nämlich Wurstsalat. Mache noch eine Art Smoothie für später, ich versuche mich wieder am Rechner und dem Prüfplan für eine Studie. Nach 30 Min unkonstruktiv auf den Bildschirm starren, der irgendwie auch noch Hitze schmeisst, gebe ich auf.

16:20 Uhr Schwimmsachen von allen packen, Opas Auto leihen, zum Bahnhof fahren.

16:50 Uhr Die Kinder sind wieder da und wir werden gleich auf dem Heimweg wieder an die Pfinz fahren. Was soll man auch sonst bei 38 Grad machen



Das Wasser ist sooo schön erfrischend. Es sind noch ein paar andere Kinder da. 

19:15 Uhr jetzt müssen wir doch endlich nach Hause

Während des Abendessens brauen sich schwarze Wolken über der Stadt zusammen.....und ziehen einfach weiter !!! So eine Sauerei

21: 00 Uhr Die Kinder haben noch Klavier geübt, die Ränzen gepackt, sich ein bißchen gekloppt. Jetzt wäre noch Zeit für ein Buch. ICh lese ja immernoch abends vor. Eigentlich wollte ich ja gar nicht das ganze Kapitel lesen, aber was soll man denn machen. Schlafen kann man hier ohnehin nicht. 

22:00 Uhr Die Fenster werden mit feuchten Tüchern präpariert, die Kinder kriegen noch ein paar coolpacks, Monsieur wird in den FLur umqurtiert, da ist es immerhin 1 Grad kälter. Ich bin völlig angefressen. 

23:00 Uhr noch eben Tagesthemen gucken und ttt. Dann werde auch ich versuchen, die Äuglein zu schließen und wieder Salzränder auf meinem Bettlaken hinterlassen, wie gestern. 

Die neue Woche könnte echt stressig werden. Beide Kinder schrieben noch arbeiten und starten mit einem riesen Schlafdefizit in die Woche.

Lieber nicht dran denken.