Freitag, 31. Oktober 2014

Empfehlung

gestern abend hatte man mich zum Besuch des Kinos überredet.

Ich hatte überhaupt keine Zeit gehabt, zu gucken, was denn läuft. Und als es hieß "Monsieur Claude und seine Töchter.." konnte ich mir gar nichts so recht darunter vorstellen.

Aber der Film war super ! Wer Aufheiterung braucht : Unbedingt angucken ! Ich hab so gelacht und muss immer noch schmunzeln, wenn ich an die eine oder andere Szene denke.


Mittwoch, 29. Oktober 2014

keine Ruhe

Vorgestern abend habe ich mich gefragt, warum ich denn schon wieder so ferienreif bin...
Es waren doch gerade erst Sommerferien.

Aber wir haben ja schon fast November und ich habe seit Mitte August wieder nur gerödelt. Die neue Schulsituation war auch für mich eine riesen Umstellung.

Nun sind Herbstferien, aber leider nicht für mich.
Die Kinder sind beim Papa. Hier steppt weiter der Bär und weil er ineffizient steppt, bilden sich Berge an Wäsche, Berge an To dos, Berge an Staub und Dreck.

Ich habe dieses Semester 14 Vorlesungen zu halten. Im Sommer hatte ich die ersten 4  Powerpoint Präsentationen weitgehend vorbereitet und gestern..... versehentlich beim Transfer von einem auf den anderen Rechner gelöscht !!!

Jupi ! Heute habe ich mich dann 1 1/2 Stunden um Kopf und Kragen geredet, begleitet von ein paar zusammengestückelten Folien.
Prinipiell bin ich kein Freund von PowerPoint, aber es wird erwartet, daß Folien für die Studenten im Intranet stehen.
Sonst würde ich meine Vorlesung weitgehend ohne gestalten und nur ein paar Bilder zeigen.

Hier bleibt es noch ein bißchen ruhig ;-)


Samstag, 25. Oktober 2014

Geschafft

mal wieder.
Heute war Kindergeburtstag der 10 jährigen.
Erstmalig habe ich den Geburtstag teiloutgesourced.
Bisher hab ich mir ja immer die volle Breitseite gegeben.
Heute waren wir in der Kletterhalle. 2 Stunden kümmerte sich einer vom DAV um die 6 Mädels.
Das war nämlich auch so ein Faktor. Kinderanzahl begrenzen  und nicht wie vor 2 Jahren 13 Kinder bespaßen zu müssen.

Ich glaube allen hat es gefallen, Madame war ohnehin total happy ! Die anderen Mädels schienen auch sehr angetan. Nur Monsieur hat ein bißchen gestänkert, aber sonst wäre es ja perfekt gewesen.
Nach dem Klettern sind wir dann wieder heim gefahren, die Kinder haben im dunkeln noch den Hausberg unsicher gemacht, während ich schnell die vorbereitete Pizza in den Ofen geschoben habe. Für eine kurze Wohnungserkundungstour und Kaninchenquälen reichte es noch. Und eine Runde "Kakerlakensuppe" spielen. Ein sehr lustiges Spiel !


Ich musste nur noch den 9 Sitzer ( Carsharing ist echt cool!) in den Nachbarort bringen und wieder heimradeln, wovor ich mich im Vorfeld gefürchtet hatte, weil da so eine ganz dunkle Passage dabei ist, die ich sogar im Hellen gar nicht gerne fahre. Hat aber alles geklappt.

Die Kinder sind im Bett und ich lege mich jetzt in die Badewanne.
Ich finde, das habe ich mir diese Woche verdient.
Die Woche war nämlich echt heftig !



Montag, 20. Oktober 2014

als wäre es gestern gewesen

vor 10 Jahren um diese Zeit hatte ich schon etliche Stunden völlig ineffektiver Wehen hinter mir. Ich war absolut erledigt nach ca 24 h Wehentätigkeit, in denen sich der Muttermund gerade mal auf 4 cm weitete. Irgendwann gegen Mitternacht kam der Anästhesist, dem ich dann fast um den Hals gefallen wäre.
Mit PDA schlief ich noch 3-4 Stündchen in irgendeinem Kreissaal, bis die Wirkung nachließ und um 6:27 Uhr ein kleines Wesen das Licht der Welt erblickte.
Ich war so gespannt wie es denn sein würde. Wie es aussieht, wie es die Welt kennenlernt.

Ein tolles Mädchen ist sie geworden. Mutig, sportlich, sehr sozial ( kleine Brüder sind davon ausgenommen), voller Lebensfreude und Neugier und sie steht im Leben. Ganz anders als ich das mit 10 Jahren so tat. Nur mit der "Pflichterfüllung"( Hausaufgaben, Kaninchenstall säubern etc) hat sie es nicht so. Das macht sie aber ganz sympathisch, sonst wäre mir Madame ja fast schon unheimlich.

10 Jahre wird sie morgen schon alt. Das erscheint mir fast unglaublich.
Im Übrigen fühle ich mich häufig immer noch so gerädert, wie damals nach der Geburt.

Ein Glück kann das Unterbewusstsein so gut Sachen verdrängen, denn direkt danach hatte ich mir geschworen, daß ich nie nie wieder ein Kind in diese Welt setzen würde, so völlig zermürbend und entkräftend und nicht zu letzt schmerzhaft hatte ich die Geburt empfunden.
So ein Glück, sonst gäbe es Monsieur nicht.

Nun muss ich noch den Kuchen für morgen backen, die Brownies für die Klasse sind schon im Ofen und dann muss noch ein bißchen "dekoriert" werden.

Samstag, 18. Oktober 2014

Wochenende ???

So hab ich mir Wochenenden immer vorgestellt:
Freitag abends bis 1:00 Uhr in der Küche stehen und Kuchen backen für Fußballturnier und eine Gemeindeveranstaltung - ja, man hätte früher anfangen können, aber davor war noch keine Zeit gewesen.

Samstag früh: Fußballturnier des Sohnes - immerhin bei Bombenwetter !
Während die sich warm kicken noch schnell zum Markt radeln und einkaufen, heim radeln, Einkauf verräumen und wieder los zum Fußball.
Die Tochter ist so lieb und bringt den anderen Kuchen ins Gemeindehaus.

Abpfiff um 11:20 - Kerlchen umziehen helfen, damit es schneller geht, heim radeln und pünktlich um viertel vor 12 am Herd stehen.
Kochen, Essen, dennoch zu spät mit der Tochter zum Turnwettkampf in einem etwas entfernteren Kaff aufschlagen. Zum Einturnen kam sie noch rechtzeitig, aber nicht zum warmmachen.
Der Sohn vertreibt sich die Zeit vor der Turnhalle, das Töchterchen turnt eine tolle Balkenübung, einen tollen Sprung, am Stufenbarren ganz gut und auf dem Boden - eigentlich ihr Lieblingsgerät-  patzt sie... große Enttäuschung über einen 12. Platz.
Ich versuche sie aufzumuntern, aber das scheint zwecklos.

um 18 Uhr sind wir wieder zu Hause und wollen eigentlich noch zu einem Konzert. Der Opa der Kinder spielt in einem Sinfonieorchester und das führt heute auf. Aber die Kinder sind platt. Ich auch und so komme ich immerhin in den Genuss einen Vogelgezitscherkonzerts auf dem Balkon bei diesem Hammer Wetter.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Neu sortieren

Ich hab mich sehr auf das neue Schuljahr gefreut mit einer neuen Schule für die Tochter, mit einer neuen Lehrerin für den Sohn.

Gefürchtet habe ich mich davor, daß Madame nun um 10 vor 7 aus dem Haus muss und vor den schrecklichen Hausaufgabenbergen in der 3. Klasse bei Monsieur.

Die befürchteten Schwierigkeiten sind gar nicht so schlimm. Madame geht einigermaßen fröhlich aus dem Haus - so wie man das im Dunkeln so früh morgens eben kann. Die Hausaufgaben von Monsieur sind viel, aber zu bewältigen.

Nur unsere Zeiten, Termine, Freiräume. Die sind so durcheinander gewirbelt, daß heute zum Beispiel das erste Mal dieses Schuljahr Monsieur nachmittags verabredet ist. Während Madame jetzt früher aufstehen muss, fängt bei Monsieur seit diesem Schuljahr die Schule erst später an. Für mich die Chance mit beiden Kindern morgens getrennt zu frühstücken etc, aber auch sehr unökonomisch.

Bei der Arbeit dringen so viele Dinge auf mich ein, daß ich gerade wirklich nicht mehr weiß, wo anfangen und zu Hause liegt alles brach. Der Wäscheberg könnte bald zur Expeditionsvorbereitung dienen. Jeden Abend nehme ich ihn mir vor und bin dann doch zu müde.
Das Wohnzimmer ist nach dem Streichen immernoch nicht wieder komplett eingeräumt.
Sport habe ich auch keinen mehr gemacht.

Hier wird es noch ein Weilchen ruhig bleiben.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Warten....

Ob das Virus noch zuschlägt.

Mir ist ein bißchen mulmig. Das kann aber auch reine Psyche sein. Monsieur wirkte heute abend top fit.

Ein Anruf bei einer Klassenkameradin ergab, daß auch die Klassenlehrerin nun krank ist. Ob das Kind, das die Kotzerei mit auf die Freizeit gebracht hat, nun einen Rüffel bekommt ?