Dienstag, 9. Juli 2013

wenn bis Sonntag abend

alle beiden Kinder zu insgesamt 10 verschiedenen Veranstaltungen ausserhalb der sonst üblichen Laufnähe  hin und zurück gekommen sind mit verschiedensten Verkehrsmitteln/ Elternteilen etc., dann könnte ich mich direkt zur Prüfung zum Master of Logistic oder so anmelden.

In der Tat ist gerade eine unschöne Häufung von wichtigen Ereignissen zu vermelden.
Da wären : Klassenfest, Generalprobe, Aufführung 1 und Aufführung 2 und Choraauftritt und Grillfest und Frückstückseinladung und Besuch etc. pp.
Und ich hab ein bißchen den Faden verloren, denn da gibt es dann Abmachungen wie die, daß Mutter x, die ihren Sohn erst zum zweiten Teil der Generalprobe bringen muss, meine Tochter auf  ihrem Rückweg vom Sohn bringen mitnimmt, da ich aber zur gleichen Zeit beim Klassenfest des Sohnes weile, auch ausserhalb, aber in der anderen Richtung, die Tochter beim Opa absetzt, denn dort ist meine Schwester mit ihrem Baby zu Besuch....

uff

ich freu mich

vorhin die neue Küche geplant - vermutlich wird es allerdings deutlich nach unserm Einzug werden, bis die eingebaut wird, aber trotzdem freue ich mich !

Ein bißchen durchs Haus geschlurt und den Garten.... es gibt viel zu tun, aber es wird sicher sicher schön !!!
Und endlich Platz !

Samstag, 6. Juli 2013

Fit

sind sie, die beiden Kinderlein.

25 km geradelt ( Monsieur immernoch mit 18 Zoll)
Freibad mit Megaaction
Hundetraining

kein einziger Meckerer auf der 10 km langen Radelstrecke nach hause. Schön !
Nur immer die Sorge: Morgen verlangen sie nach mehr ;-)

Freitag, 5. Juli 2013

5.Juli

0:00 Uhr ich sitze noch am Schreibtisch und fülle die letzten Fitzel der EVS aus, bei der ich gegen eine Aufwandsentschädigung 3 Monate akribisch Haushaltsbuch führen musste. Doch sehr aufschlussreich !

0:50 Uhr endlich fertig, im Kuvert, jetzt schnell Zähneputzen und ab ins Bett.

4:40 Uhr Monsieur wacht auf und hat Sorge verschlafen zu haben (?) Weil er hell wach ist und seine Schwester nicht wecken soll, kommt er zu mir ins Bett und kriegt leider die Kurve nicht mehr, erst kurz vor meinem Weckerklingeln. Oh Mann. Das mit dem Schlaf ist mal wieder äußerst bescheiden bei Monsieur. Entweder er schläft erst gegen 23 Uhr ein, manchmal auch später, ganz egal wie ausgepowert, Glücklich, Unglücklich, Entpannt oder unentspannt er ist, oder er wacht eben mal wieder vor 5 auf. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, daß 7 Stunden Schlaf einem 6 jährigen reichen. Und mir reichen 3 1/2 Stunden plus eine Stunde dösen auch nicht aus.

6:00 Der Wecker klingelt. Ich stehe auf, gehe ins Wohnzimmer/Küche, setze mir meinen Kaffee auf, lasse die Kaninchen hoppeln und genieße kurz die Ruhe. Dann geht es weiter mit Spülmaschine ausräumen, Frühstück machen, Vesper richten Kinder wecken und mal wieder antreiben wie eine Kamelherde. Um 7:40 sind wir mit den Rädern an der Schule. Ich mache gleich darauf einen großen Wochenendeinkauf weil morgen unser Markt wegen eines Altstadtfestes ausfällt.

9:00 Einkauf ist verräumt, Kaninchen versorgt, ich radle schnell in den Garten um noch ein paar Quasdratmeter zu bearbeiten. Und weils da sp schön ist und es so viel zu tun gibt fällt mein eigentlich Plan noch das Bad zu putzen vor dem Kinder abholen ins Wasser. Das Unkraut wächst noch schneller als die Dreckkrusten im Bad ;-)

11:50 : Ich bin zurück aus dem Garten mit allerlei Kräutern, Salat und Himbeeren. Hach, ich muss schnell wieder los die Kinder abholen. 

12:00 Ab aufs Rad durch Bierbänke und Grillstände einen Weg zur Schule bahnen. Es wird aufgebaut fürs Altstadtfest. 

12: 05 Madame kommt sofort, auf Monsieur muss man immer sehr sehr lange warten. Und da er völlig abgelenkt ist von den vielen Fetszelte aufbauenden Menschen, wird die Fahrt zum Kinder- und Jugendhaus, wo wir Karten für die Zirkusaufführungen nächste Woche von Madame besorgen müssen ziemlich ätzend. Es Sind nur 3 oder 400 Meter in denen ich Monsieur gefühlte 7893 Mal ermahne nach vorne zu schauen, weil er gleich gegen den ersten Laternenpfahl rumms, weil er ja gucken muss, was da alles passiert. 
Anschließend noch schnell zum Fahrradladen, Bremsschuhe für meine vordere Bremse besorgen. Momentan ist Bremsen nämlich eher Glückssache, es schleift dort Metall auf Metall. 

12:50 wir sind zuhause. Ich habe schlechte Laune ( Hunger, Müde), Monsieur steht völlig neben sich und Madame "flieht" und geht noch schnell Heu für die Karnickel besorgen. 

13:40 Essen ist fertig. Rosmarinkartoffeln mit Kräuterquark und ein bunter Salat mit viele bunten Blüten drin. Wir sitzen auf der Terrasse, gucken dem Blaumeisenpärchen zu, das im Akkord Futter für die Brut heranschafft und essen. Monsieur ist so müde, daß das Mittagessen 1 1/2 Stunden braucht. Ich werde immer ungehalten, aber ihn scheint das gar nicht zu stören. Eigentlich warten wir ja immer aufeinander, aber ich darf immerhin aufstehen und mir einen Espresso kochen. 

15:10 ich schraube meine neuen Bremsschuhe an mein Fahrrad und sehe nun auch mal wieder das Metall  und die korrespondierenden Kratzer auf der Felge. ähem. Die Kinder machen derweil den Kaninchenstall sauber. 

15:40 alles fertig. Es lohnt sich doch noch ins Freibad zu gehen, bevor Monsieur Fußball hat. Da es bewölkt ist und auch gar nicht so sehr warm, ist kaum jemand da. Aber immerhin 2 Klassenkameradinnen von Monsieur. Im Wasser ist es schön ! Wenn es so leer ist, ist es viel lustiger mit den beiden dort. 

16:40 Monsieur und ich gehen nochmal 300 Meter weiter zum Fußballtranining, Madame darf noch im Schwimmbad bleiben. Mittlerweile ist es schöner geworden und von ihr sind auch auch zwei Klassenkameradinnen da. 

17:55 Familienzusammenführung auf dem Weg zwischen Fußballplatz und Schwimmbad. 
Wir radeln nach Hause. 

18:15 Altstadtfest ist einkalkuliert worden als Abendessen. Wann war ich das letzte Mal dort ? Bestimmt schon 10 Jahre her. Damals waren Bruschetta hip, das weiß ich noch. Und überall war Rucola dabei, wie neu entdeckt. 

die meisten STände sind noch gar nicht offen, wir haben Hunger. Unser Weg fürhrt uns auf den altenb Freidhof. Dort lutiges Spiel von der DLRG, bei dem ein Kind von einem über einem großen Wasserbottich aufgestellten Balken fällt, wenn ein anderes Kind eine Zielscheibe mit dem Ball trifft. Rings umher Monsieurs halbe Klasse und zwei Kameradinnen von Madame. Wir bleiben dort, essen was, die Kinder düsen herum, die Etwachsenen quatschen. Ganz gemütlich. 

20:30 inszwischen sind Menschemassen unterwegs und der Heimweg wird etwas mühsam. 
21:00 zuhause. Kinder machen sich Bettfertig, wir lesen noch in unserm spannenden Buch

21:50 raus aus dem Kinderzimmer, Küche aufräumen, das schwimmzeug aufhängen, Madames Sandale reinigen, mit der sie in Hundekacke getreten ist, Karnickel bersorgen.....

23: 00 noch kruz an den Rechner setzen und u.a. den 5. Juli revuepassieren lassen. 

23:45 ab ins bett. Morgen habe wir eine längere Radtour vor. 

Donnerstag, 4. Juli 2013

ziemlich sicher

2 Sorgen muss ich mir derzeit definitiv nicht machen: daß es uns an Vitamin C und D mangeln könnte.
Mache ich mir sonst allerdings auch nicht ;-)
Wenn die Kinder allerdings vorwiegend im Hort äßen, müsste man das. So ein Fraß. Und immer sehr abwechslungsreich und saisonal. Am heißesten Tag beispielsweise gab es Apfelrotkohl, uh ein Graus. Bei 30 Grad verkochtes Apfelrotkraut aus einer Großküche zu essen. Dann gab es Pfannkuchen mit Vanillesoße und zum Nachtisch Vanillepudding - hey, echt kreativ. Und einmal die Woche gibt es ohnehin Linsen mit Würstchen.
Wie frustrierend muss es sein bei so einer Großküche als Koch zu arbeiten.

Ich bin froh, daß die Kinder nur 3-4 mal / Woche dort Mittag essen. Wobei Monsieur ohnehin kaum was von dort isst, was daran liegt, daß er so extrem langsam isst, daß immer wieder abgeräumt wird, ehe er sich versehen hat.

Zuhause wird aber gerade geschlemmt !
Generell besteht unser Speiseplan immer aus viel Grünzeug. Da gibt es nun endlich auf dem Markt wieder das passende Angebot. Madame könnte sich in Obst setzen und Monsieur isst ein bißchen wie ein Schaf. Salat, Kräuter, Gemüse am besten alles roh !

Momentan ist es wunderbarst, wenn man in den Garten geht, hat man gleich die Hände in den Himbeeren und weil die sich ja so schlecht transportieren lassen wandern sie am besten gleich in den Mund. ;-)
Ich liebe Himbeeren und freue mich, daß es dieses Jahr so viele sind. Sogar die auf unserer Terrasse, die eigentlich einen Sichtschutz zum Nachbarn darstellen tragen ganz wunderbar.
Dann gibt es dort noch die Johannisbeeren, die nun langsam endenen Erdbeeren, Kirschen..... Erbsen, Gurken und vieles mehr.
Den ersten Knoblauch musste ich quasi ernten, da er völlig im Weg wuchs. Der ist zwar noch nicht fertig aber für so eine Knoblauchbutter schon völlig ausreichend.
Natürlich wie es meine Art ist, bin ich unzufrieden, daß es mir wieder nicht gelungen ist, den ganzen Gemüsegarten "zu bestellen", sondern nur ca 2/3 von den etwa 100 qm. Und das obwohl ich dieses Jahr geschafft hab wie eine blöde.
Aber angesichts des zögerlichen Frühlings war alles eine Plackerei, denn entweder man stand im tiefsten Matsch oder man wurde von Mücken zerfressen. Aber eigentlich sollte ich mich freuen, daß doch noch was gewachsen ist. Die Tomaten, von denen sich die meisten Pflanzen im übrigen selbst ausgesät haben, blühen endlich. Die Kartoffeln sehen prächtig aus, ich hoffe sie wachsen auch unterirdisch und nicht nur oberirdisch so toll. Der Mais mickert leider vor sich hin, der Kürbis ebenso.
Nachdem mir die Schnecken meine mühsam gezogenen Paprikapflanzen restlos aufgefressen hatten, habe ich nochmal Setzlinge nachgekauft, auch hier kommt bald was ;-)

Auf der Bienenweide herrscht immer großes Gebrummel







Mittwoch, 3. Juli 2013

Aedimorphus vexans

macht uns dieses Jahr extrem zu schaffen.
Eben auf der Terrasse innerhalb von ca 10 Minuten  25 dieser Biester totgeschlagen, aber es scheint ein wenig wie der Kopf der Hydra....

Und die Kinder kriegen von jedem Stich faustgroße Quaddeln. Madame hatte einen in der Kniekehle und konnte damit ihr Bein kaum mehr beugen, Monsieur hatte ähnlich Bewegungseinschränkung am Ellenbogen. Monsieur ist immer ganz süß: " Mama, ich versteh ja, daß die Blut zum Eierlegen brauchen, das dürfen sie auch gerne von mir haben, aber warum müssen die Stiche immer so jucken..."

Ganz ehrlich möchte ich nicht wissen, wie die Lage entlang Elbe und Saale ist nach der Überschwemmung.
Aber gegen die Mückenschwärme in Lappland, die mich 1996 nach dem Abi zum Abbruch der geplanten Tour vom Kungsleden weiter durch den Sarek- Nationalpark gebracht haben - wir wechselten dann in den Jotunheimen nach Norwegen- ist das alles nichts.
Ich erinnere mich gut an Abschnitte auf dem Kungsleden auf dem wir ein Knotentuch vor uns her wedelten um wenigstens Sicht zu haben. Da war die Luft sonst quasi schwarz vor Mücken.

Dienstag, 2. Juli 2013

Willkommen in der Zeit

Madames Referendarin, mit der es einige Schwierigkeiten gab in diesem Schuljahr seitens der Kinder, seitens der Eltern, seitens der Klassenlehrerin, hat die Aufsätze, die die Kinder vor 4 Wochen geschrieben haben nun endlich korrigiert ( 3. Klasse wohlgemerkt, da ist das noch nicht soo viel) .

Das Thema war ein Brief, den man seiner Freundin/seinem Freund schreibt in der richtigen Form etc zu verfassen. Madame erzählt in ihrem Brief von ihren Pfingstferien. Und dort hat sie einen Satz angestrichen bekommen und einen Fehler dafür bekommen:
" Zu Beginn waren wir bei einem Bloggertreffen.".....
Was ist daran falsch ?